Konzeptkünstler Rémy Zaugg tot
Basel. Der Schweizer Konzeptkünstler Rémy Zaugg ist tot. Der
62-Jährige starb nach kurzer und schwerer Krankheit am 23. August in
Basel, wie seine Galerie in Zürich am Dienstag bestätigte.
Zaugg wurde 1943 in Courgenay geboren, schuf Arbeiten auf Papier,
Skulpturen im öffentlichen Raum, urbanistische Analysen und
architektonische Entwürfe. Er war auch verantwortlich für die
Giacometti-Retrospektive 1991 in Paris.
Der documenta-7-Teilnehmer forschte zur Wahrnehmung des Betrachters.
Oft stellte Zaugg leere Leinwände auf und pinselte provozierende Sätze auf
seine Gemälde. Zu Zauggs Werken gehören "Die List der Unschuld. Das
Wahrnehmen einer Skulptur" von 1982 und "Das Kunstmuseum, das ich mir
erträume oder der Ort des Werkes und des Menschen".
Mittwoch, 07. September
2005