VN Di, 4.2.2003

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Kultur 

Kunsthaus erstreckt sich bis zur Silvretta

Kooperationen in der Region geplant

Bregenz (VN-cd) Mit dem Ankauf der Signatur von Gottfried Bechtold an der Silvretta-Staumauer (wir berichteten vom Vorhaben) erstrecken sich die Aktivitäten des Kunsthauses Bregenz nunmehr über das ganze Land.

Damit aber noch nicht genug. Das Kunsthaus setzt 2003 nicht nur auf große Namen, sondern auch auf die Zusammenarbeit mit heimischen Initiativen.

Arbeit für die Johanniterkirche

So soll etwa Anish Kapoor, der aus Indien stammende, englische Kunst-Star, nicht nur für das Kunsthaus eine Arbeit entwerfen, sondern auch die Johanniterkirche in Feldkirch bespielen. Kapoors jüngstes Werk für die Tate Gallery in London erregt gerade internationales Aufsehen. Er hat für die einstige Turbinenhalle mit ihren schwer zu bewältigenden Ausmaßen eine raumgreifende Skulptur geschaffen. Das Werk "Marsyas" nimmt Bezug auf die griechische Mythologie und erweist sich mit seiner Sogkraft als ortsbezogen und prägnant.

Derzeit wird das "Wave Ufo" der Japanerin Mariko Mori in Bregenz aufgebaut. Ihr folgt der Deutsche Gerhard Merz, der im Auftrag von Kunsthaus-Direktor Eckhard Schneider einen Pavillon für die Expo in Hannover entwarf.

Der Österreicher Franz West wird auch den Umraum des Kunsthauses gestalten. Zusammengearbeitet wird - wie berichtet - auch mit dem Vorarlberger Tone Fink.

"Marsyas" von Anish Kapoor für die Tate Gallery: Der Künstler soll nicht nur das KUB, sondern auch die Johanniterkirche bespielen.

Pavillon von Merz für die Expo: Der Künstler kommt demnächst.




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