| ÖVP-Wien lehnt Förderung für public netbase ab | ||||
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"Aus der
Schaffung einer Internetplattform für Künstler ist ein Fass ohne Boden
geworden, das Millionen von Steuergeldern verschlingt und anderen
Künstlern Geld wegnimmt. Statt den ursprünglich versprochenen 50 Prozent
Eigenmittel durch Mitglieder und Sponsoring werden lediglich 2,48 Prozent
auf diese Weise eingenommen. Der heute zu beschließende Subventionsantrag
für Public Netbase ist eine
Aufforderung zum weiteren, unmäßigen Schuldenmachen seitens des
SP-Kulturstadtrates Mailath-Pokorny", so der Kultursprecher der ÖVP Wien,
Andreas Salcher in der Sitzung des Wiener Gemeinderates am Montag.
"Es ist auch mehr als skurril, dass eine - laut Selbstbeschreibung - 'innovative Plattform die im virtuellem Raum wirkt' sich dermaßen an einen bestimmen Ort klammert, wie Public Netbase das tut. Theoretisch sollte man der Meinung sein, dass gerade eine virtuelle Unternehmung nicht an einen bestimmten Ort gebunden ist", so Salcher weiter. "Parteipolitisch motivierte Vergabe" "Parteipolitisch motivierte Vergabe von Subventionen sind immer abzulehnen. Aber wenn damit, wie im Fall von Public Netbase, auch noch finanzieller Realitätsverlust gefördert werden, ist es noch schlimmer. Sozialistischer Kulturinterventionismus dieser Prägart darf nicht toleriert werden. Der SP-Kulturstadtrat ist voll verantwortlich für diese nicht zu rechtfertigende Verschleuderung von Steuergeldern", so Salcher abschließend. | |||
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