Seit gestern hat Linz eine Kulturbotschaft, mit der Ausstellung „Donau“ (bis 25. Februar) der Fotokünstlerin Inge Morath wurde sie gestern im Linzer Ursulinenhof eröffnet. Insgesamt zehn Mal wird die Kulturpolitische Sektion des Außenministeriums für jeweils einen Tag von Wien nach Linz kommen, um – wie deren Leiter Emil Brix ausrichten ließ – die Schwellenangst über 179 Kilometer zu überwinden. Jedes Mal wird sie sich (diesmal mit Moraths Werken) auch künstlerisch an Linz09 beteiligen und Fragen beantworten – etwa: Wofür werden Steuergelder im kulturellen Kontext verwendet? Der Plan während der vielen Auslandsauftritte der Sektion ist es, Österreich heuer nicht nur wegen des Haydn-Jahres zu beleuchten, sondern vor allem wegen Linz09.