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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
18. Mai 2005
12:26 MESZ
FOTO: APA/ ENGELHHADT-SELLIN

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lentos.at


Lentos hält bei 200.000 Besuchern
Positive Zwischenbilanz des Linzer Kunstmuseums nach zwei Jahren, 19 Ausstellungen und 186 Veranstaltungen

Linz - Das Linzer Kunstmuseum Lentos konnte rund 200.000 Besucher in den ersten beiden Jahren seines Bestehens begrüßen. Seit einem Jahr ist Stella Rollig Direktorin des markanten Glasbaus an der Donau, der sich innerhalb kurzer Zeit zu einem Wahrzeichen der Landeshauptstadt entwickelt hat. Insgesamt 19 Ausstellungen wurden seit der Eröffnung am 18. Mai 2003 durchgeführt, gab das Lentos in einer Presseaussendung am Mittwoch bekannt.

4.500 Quadratmeter Weißglas

Um 33 Mio. Euro wurde das Museum, für dessen Architektur Weber + Hofer aus der Schweiz verantwortlich zeichnen, in 29 Monaten Bauzeit errichtet. Weißglastafeln im Ausmaß von rund 4.500 Quadratmetern umhüllen das "gläserne Schiff" und reflektieren die Umgebung. In die Glasfassade integrierte Leuchten tauchen das Gebäude in verschiedenste Farben. Federführend beim Bau war Peter Baum, langjähriger Direktor der früheren Neuen Galerie in Linz-Urfahr, deren Inventar aus Platzmangel ans Donauufer übersiedelte.

Seit der Eröffnung besuchten knapp 199.000 Menschen - nach Auskunft des Museums aus allen Altersgruppen, überwiegend mit höherem Bildungsniveau - das Lentos. Insgesamt 186 Veranstaltungen, davon 126 Vermietungen, gingen über die Bühne. Das Museum legt großen Wert auf die Kunstvermittlung: In so genannten Frühstücks-Gesprächen stehen Museumsdirektoren und Kuratoren interessierten Besuchern Rede und Antwort. In den vergangenen zwei Jahren wurden mehr als 2.000 Führungen und an die 240 Workshops abgehalten. Kleine Museumsbesucher werden mit einem eigenen Malkoffer versorgt.

Vitali, Helnwein, Museumsbauten

Für die zweite Jahreshälfte 2005 ist im Lentos u.a. eine Fotoausstellung mit großformatigen Arbeiten des italienischen Künstlers Massimo Vitali zu sehen. Zudem soll auch im heurigen Jahr die Kooperation mit der Ars Electronica fortgesetzt werden. Für das kommende Jahr werden eine Werkschau des österreichischen Künstlers Gottfried Helnwein und eine Ausstellung über Museumsbauten des 21. Jahrhunderts angekündigt. (APA)


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