Das sei aber nur ein "Mosaiksteinchen". Deshalb habe auch die Initiatorengruppe gemeint, Österreich solle die unterschiedlichen Stimmen der Kunst sichtbar machen. "Dass es dabei auch bestimmte geschmackliche und künstlerische Qualitätsnormen geben sollte, steht außer Frage. Das haben die Initiatoren ja auch selbst eingesehen", meinte der Kanzler. Dass die Arbeiten letztlich zurückgezogen wurden, wollte Schüssel nicht direkt kommentieren: "Das ist jetzt nicht mein Thema für die Präsidentschaft. Wir haben mitgeholfen, das über verschiedene Sponsoren Aktivitäten möglich geworden sind. Das halte ich nach wie vor für gescheit. Ich bedaure das auch nicht." (APA)