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Sind Sie der echte Klimt?
Das Werkl rennt
Jede Menge Klimt-Angebote: Ein edel gebundener Bildband zum Film, ein Roman nach dem Drehbuch, eine spezielle Stadtführung durch Klimts Wien, der Besuch des letzten Ateliers des Malers - das Werkl rennt, und "in Japan und Korea gibt es großes Interesse an dem Film" heißt es vom Produzenten. Wohl nicht zu Unrecht seufzen Mitarbeiter der Secession in Wien schon jetzt heimlich: "Da werden uns wieder Horden japanischer Touristen heimsuchen!".

Geld ist bestimmt drin im Klimt-Film. Aber was halten andere davon? Das Premierenpublikum im Wiener Konzerthaus war geteilter Meinung, der Applaus freundlich, doch nicht enthusiastisch. Der österreichische Regisseur Antonin Svoboda ("Spiele Leben") ist zufrieden: "Angenehm anders! Ruiz hat einen surrealistischen Zugang zu Klimts Biographie - ein sehr persönlicher Blick auf eine zerrissene Figur."

Der alte Hase Herbert Fux hatte selber eine kleine Rolle, die aber aus dem ursprünglich überlangen Film herausgeschnitten wurde. Leid ist ihm nicht darum, zum Film sagt er: "Die Franzosen und die Italiener, die haben mehr Gespür für so etwas. Uns fehlt, fürcht' ich, das Empfinden für so einen Kunstfilm." (lena)

OÖnachrichten vom 03.03.2006
 
   



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