


Salzburg - Seit 2002 realisiert die Salzburg Foundation gemeinsam mit der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn das auf zehn Jahre angelegte "Kunstprojekt Salzburg". Für den wachsenden Skulpturenpark lädt die Salzburg Foundation seither jährlich einen international renommierten Künstler ein, ein neues Skulpturenprojekt im öffentlichen Raum zu verwirklichen.
Mit der Präsentation des zehnten Kunstwerks in diesem Jahr findet das "Kunstprojekt Salzburg", das ausschließlich durch Sponsoren und Mäzene finanziert wird, seinen Abschluss. Die Skulpturen gehen danach als Schenkung der Foundation ins Eigentum der Stadt über.
"Selbstverständlich wird die Stadt dieses Geschenk annehmen. Die Betreuung des Skulpturenparks wird dann das Salzburg Museum als zuständige Einrichtung für Kunstgeschichte in der Stadt Salzburg übernehmen. Diese Vorgangsweise wurde unter den Eigentumsvertretern der Museum GmbH bereits abgestimmt", informierte Bürgermeister Heinz Schaden am Mittwoch.
Mit einer Unterschriftenliste, betitelt "Weg mit dem Krempel", hatten die Salzburger Freiheitlichen - wie DER STANDARD berichtete - versucht, gegen die von der Salzburg-Foundation aufgestellten Skulpturen zu mobilisieren.
Auch die Reihe der Kunstspaziergänge - kunsthistorische Führungen zu den Werken von Anselm Kiefer (2002), Mario Merz (2003), Marina Abramovic (2004), Markus Lüpertz (2005), James Turrell (2006), Stephan Balkenhol (2007), Anthony Cragg (2008), Christian Boltanski (2009) und Jaume Plensa (2010) und zum Werk des Jahres 2011 - wird das Salzburg Museum weiterführen. (APA/red)
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