| Salzburger Nachrichten am 1. Dezember 2005 - Bereich:
Salzburg präsentiert Jahresprogramm Mozart 2006
Das Koordinationsbüro Mozart 2006, das in Salzburg die Aktivitäten der
Veranstalter für das Jubiläumsjahr koordiniert und eine Reihe von
Projekten initiiert, hat am Donnerstagdas Jahresprogramm für das
Mozartjahr 2006 präsentiert. Damit liegt seit eine Gesamtübersicht über
die kulturellen Aktivitäten in Mozarts Geburtsstadt auf dem Tisch. 55 Uraufführungen, 36 Opernproduktionen, 260 Konzerte plus eine
Vielzahl von Festungs- und Schlosskonzerten, mehr als 55 Mozart-Messen in
den Kirchen des gesamten Bundeslandes an allen Sonn- und Feiertagen, 99
Projekte der darstellenden Kunst, zehn zum Teil international besetzte
Kongresse, 400 Workshops, und 120 Kinder- und Jugendprojekte, darunter 14
Großprojekte im gesamten Bundesland von 110 Veranstaltern auf 100 Bühnen.
Das ist der statistische Überblick über das Salzburger Jubiläumsprogramm.
Mozart 2006-Leiterin Inge Brodil sagte, darüber hinaus gebe es ein
Vielzahl von weiteren Konzerten, Ausstellungen und Kulturaktivitäten aller
Art in Salzburg: "Wir können aber nicht alles erfassen, nicht alle
Veranstalter sind unsere Partner. Für uns ist nur klar, dass wir höchste
Qualität bieten wollen, alles andere hat in der Stadt nichts zu suchen."
Stadt und Land haben sich dieses ganzjährige Mozartfestival zusammen
sieben Millionen Euro kosten lassen. Landeshauptmann Stellvertreter und
Kulturreferent Othmar Raus (SPÖ) sagte, dieses Programm sei nicht einfach
eine Huldigung Salzburgs an den Genius Loci. Bürgermeister Heinz Schaden
(SPÖ) ergänzte, Salzburg brauche sich mit diesem Programmangebot vor
keiner anderen Mozartstadt, auch nicht vor Wien, zu verstecken. Schaden
verwies darauf, dass Stadt und Land Salzburg insgesamt 60 Millionen Euro -
gemeinsam mit dem Bund sogar an die 100 Millionen Euro - in neue Bühnen
und kulturelle Infrastruktur investiert hätten. |