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| 31.12.2005 - Kultur&Medien / Kultur News | ||
| Staatliche Mittel, nicht Steuergeld | ||
| Plakat-Skandal. MAK will Konvolut für Sammlung, ÖIAG bestätigt Sponsoring. | ||
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K Die vom Bundeskanzleramt (BKA) gestiftete Verwirrung um
die zusätzliche 500.000-Euro-Förderung der Plakataktion hat sich Freitag
nach mehrfachen Dementis beider Seiten vorerst einmal gelegt. Die ÖIAG
bestätigte schließlich doch die Darstellung des Kanzleramtes, dass das BKA
nur als "Durchlaufstelle" für die Mittel der staatlichen Industrieholding
diente. Die ÖIAG habe der Regierung die Unterstützung des Projekts über
den Umweg der Bundesdividende zugesagt. Wegen des fehlenden "inhaltlichen
Zusammenhangs" wollte man nicht direkt als Sponsor auftreten - und habe
daher die Erhöhung der Dividende für diesen Zweck vereinbart. Eine
Erhöhung wird von der ÖIAG-Hauptversammlung festgelegt, die aus einer
Person besteht: Finanzminister Karl-Heinz Grasser. Das BKA fühlte sich so in seiner Aussage, die
Plakat-Aktion sei nicht mit "Steuergeldern" gefördert worden, bestätigt.
Es handle sich aber sehr wohl um "staatliche Budgetmittel". Die SPÖ hatte
am Donnerstag das von "25 Peaces" und BKA unterzeichnete Förderansuchen
vorgelegt. Insgesamt erhielt die von Bundestheater-Holding und
"Culture Industries Austria" (Schrempf) gegründete "Arge Projekt 5 Plus -
25 Peaces" Subventionen von 1,5 Mio. Euro. Die Arbeitsteilung der Arge
besteht darin, dass sich die Bundestheater-Holding (vertreten durch Georg
Springer) um das Controlling und die Verwaltung der Finanzen kümmert,
Schrempfs Firma um die Produktion und Realisierung der Projekte. sp
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