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18.01.2002 - Kultur News
"Mumok" wird umgestaltet
Ab 2. April beginnen die Umbauarbeiten im Wiener Moderne-Museum im Museumsquartier.


"Ich tu mir schwer, nicht zu sagen, was ich denke." Aber Edelbert Köb, Direktor des Museums moderner Kunst (Mumok), klang am Donnerstag bei seiner Antrittspressekonferenz doch eher zurückhaltend. Der Neubau habe in den ersten vier Monaten seit der Eröffnung "erschütternd" (Köb) wenige Besucher angezogen: 86.000. Das Haus wird ab 2. April vier Monate lang umgebaut und bleibt von 20. Mai bis 19. Juni geschlossen.

Den zusätzlichen Geldbedarf für die nächsten Jahre bezifferte Köb mit 1,8 Mill. Euro (25 Mill. S), man will sich u. a. ans Bildungsministerium wenden. Sektionschef Wran hat bereits abgewunken. Kern der Neugestaltung ist die einem Konzept Heimo Zobernigs folgende durchgehende Ausstellungshalle im oberen Stockwerk. Die ständige Sammlung wird reduziert, die Klassische Moderne wird im Museum des 20. Jahrhunderts gezeigt; ein Konzept mit der Österreichischen Galerie ist in Arbeit.

Dieser Umbau dürfte 3,6 bis 4,3 Mill. Euro (50 bis 60 Mill. S) kosten. Ausstellungen gelten Antonin Artaud (ab 4. 9., Kuratorin: Cathrin Pichler, die Schau war zuerst beim Steirischen Herbst geplant), Zobernig, Jeff Wall. Junger Kunst widmet sich die "Factory". Wolfgang Drechsler leitet die Sammlung, Rainer Fuchs betreut Ausstellungen. pet



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