
Im Zuge der Erweiterung wird direkt neben dem bestehenden Gebäude ein zweiter, mehrgeschossiger Trakt errichtet. Beide Teile sollen von einer gläsernen Hülle eingefasst werden. Das Ergebnis wird laut AEC ein homogenes Ganzes sein, das als transparente Lichtskulptur einen städtebaulichen Akzent setzen und ein architektonisches Pendant zum Kunstmuseum Lentos bilden soll. Den Umbau lässt man sich rund 25,5 Mio. Euro kosten.
Das Ars Electronica Center soll künftig über eine Fläche von 6.500 statt wie bisher 2.500 Quadratmeter verfügen. Das "Museum der Zukunft" übersiedelt für die Dauer der Bauarbeiten in die Linzer Innenstadt.
Mit fast 3.200 Arbeiten aus 71 Ländern zählte der Prix Ars Electronica im vergangenen Jahr die meisten Einreichungen seit 1987, rund 35.000 Menschen besuchten das Festival im Herbst. Noch bis 1. März können Projekte für den heurigen Wettbewerb, der wiederum vom AEC und vom ORF Oberösterreich veranstaltet wird, eingereicht werden. Das Festival findet dieses Jahr von 6. bis 11. September statt. (APA)