
"Simplicity – the art of
complexity".

Symposium am 1.
September.
Linz. Auf die Suche nach Rückzugsräumen in einer
komplexer werdenden Welt begibt sich die Ars Electronica 2006. Das Linzer
Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft trägt heuer den Titel
"Simplicity - the art of complexity" und geht von 31. August bis 5.
September über die Bühne.
Am 2. September begibt sich die Ars Electronica für einen Tag in das
Barockstift St. Florian bei Linz, um dem Phänomen des "Cocoonings" oder
"neuen Biedermeier" nachzugehen. Vorträge, Klanginstallationen und eine
Computergrafik-Ausstellung stehen unter anderem auf dem Programm, das
Motto dabei lautet "Going to the Country – Eine Landpartie auf der Suche
nach Simplicity".
Bereits das Eröffnungsevent "Harbor Resonance" soll die Sehnsucht nach
einem einfacheren und bodenständigeren Leben reflektieren. Der Linzer
Hafen bietet mit Performances, Installationen und Musik die Kulisse für
den Auftakt der Festivalwoche. Am 1. September sind Radfahrer eingeladen,
auf dem Hauptplatz am Großprojekt "moon ride" teilzunehmen: Drahtesel
werden in Generatoren eingespannt, per Muskelkraft wird dann ein großer
Akku aufgeladen, der einen über der Stadt schwebenden Ballon zum Leuchten
bringen soll. Zu den weiteren Festivalhöhepunkten zählen der Konzertabend
"Some sounds and some fury" im Kunstmuseum Lentos, Klangpark und
Brucknerhaus, eine Werkstatt für Medienkünstler und das Kinderstück "Die
elektrische Großmutter" im Theater Phönix. Bevor am 1. September im Linzer
Brucknerhaus der Prix Ars Electronica verliehen wird, steht das
Themensymposium "Simplicity" mit internationalen Experten auf dem
Programm. Kurator ist der renommierte US-Grafikdesigner und Forscher John
Maeda.
Ars Electronica 2006 "Simplicity - the art of complexity", 31. August
bis 5. September, Informationen unter Tel. 0732/72 72 - 0 und http://www.aec.at/simplicity
Dienstag, 04. Juli
2006