18. Jänner 2008
13:56 MEZ
Prozess gegen Stadt München wegen entfernter Installation
Werk von Hans Haacke, das Geschäfte
deutscher Unternehmen im Irak thematisierte, ist verschwunden
München - Das Landgericht München I verhandelt über eine Schadenersatzklage des Künstlers Hans Haacke gegen
die Stadt München. Gegenstand der Auseinandersetzung ist eine aus
drei Fahnen bestehende Installation Haackes, die 1991 während einer
städtisch organisierten Gruppenausstellung aufgehängt, dann aber
aufgrund einer einstweiligen Verfügung der Ruhrgas AG wieder
abgenommen worden war. Die Installation thematisiert Geschäfte
deutscher Unternehmen - darunter Ruhrgas - im Irak. 2006 forderte
Haacke sein Werk von der Stadt zurück. Dort ist es jedoch nicht mehr
zu finden. (APA/dpa)
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