Ein weithin sichtbares Signal aber brauche es, meint Edelbert Köb, der neue Direktor des Museums moderner Kunst. Denn wer ahne schon, was sich hinter der Fassade der ehemaligen Hofstallungen verstecke. Flugs flogen seine Gedanken hoch: Köb träumte von einem riesigen Spiegel über der Szenerie. Diesen an einem Kran zu montieren scheiterte aber: Weil die Decke der Tiefgarage keine großen Lasten verträgt.
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Köb beauftragte daraufhin Michelangelo Pistoletto - und was dem 1933 in Turin geborenen Universalkünstler, der schon öfters mit Spiegeln gearbeitet hat, einfiel, liegt nahe: Er lässt den Spiegel an einem Ballon, rund wie das MQ-Logo, in die Lüfte schweben.
Wolfgang Waldner, der Chef des Quartiers, meint, er sei für alle guten Ideen
zu haben. Die technische Machbarkeit müsse allerdings erst einmal geprüft
werden. Demnächst will er eine Konferenz der Nutzer einberufen, um mögliche
Signale zu diskutieren. Kostenschätzung für die Installationgibt es noch keine.
(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 04./05.05. 2002)
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