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| Fotoschau "Americans" in der
Wiener Kunsthalle |
Wien (APA) - "Fern von
journalistischer Oberflächlichkeit" (Kunsthallen-Chef Gerald
Matt) eröffnet am Donnerstagabend im Rahmen des
Amerika-Schwerpunktes der Kunsthalle Wien die Schau
"Americans. Meisterwerke amerikanischer Fotografie von 1940
bis heute". Bis 4. Februar zu sehen sind künstlerische
Zeitdokumente von Helen Levitts über Bruce Davidson bis hin zu
Robert Frank oder Peter Hujar.
"Hier werden
Menschen gezeigt, die draußen geblieben sind, die hinter der
Glitzerwelt Amerikas übersehen werden", so Matt. Konzipiert
ist die über 350 Fotos fassende Ausstellung in Form von 13
Bildstrecken zu bestimmten Themen, bewusst werden verschiedene
Positionen einander gegenübergestellt. Benannt wurde die sehr
heterogene Schau, die extra für die Räumlichkeiten der
Kunsthalle zusammengestellt wurde, nach dem legendären
Fotobuch von Robert Frank. So verschieden die Zugänge der
Fotografen sein mögen, zentrale Themen sind Aufbruch, Krisen
und Veränderungen der amerikanischen Gesellschaft nach dem
Zweiten Weltkrieg. Weiermair beginnt seine Reise in den
vierziger und fünfziger Jahren mit Straßenfotografien von
Helen Levitts und Bruce Davidson, Robert Frank widmete sich
dem Thema in den sechziger Jahren. Außenseiter zeigt Diane
Arbus, Facetten der amerikanischen Provinz beleuchtete Richard
Avedon, der untere Gesellschaftsschichten in Texas ins Licht
rückte. Die Sexualität von Minderjährigen zeigen
eindrucksvolle Bildfolgen von Ed Templeton, das Leben der
Drogenabhängigen wird mit den Arbeiten von Larry Clark
dokumentiert. Ein weiteres brisantes Thema behandelt Peter
Hujar, der in Schwarzweiß-Fotografien Transvestiten und
Transsexuelle zeigt. Die Hippiekultur ist durch die Woodstock-
Fotografien von Burk Uzzle vertreten, der die Festivalbesucher
von ihrer ruhigen Seite zeigt.
APA 13:03 2.11.2006
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