1962 wurde Hofrat Walter Koschatzky Direktor der Grafiksammlung Albertina in Wien und stand ihr 24 Jahre lang vor. In dieser Zeit hat er rund 100 Ausstellungen veranstaltet und so wesentlich zum internationalen Ruf der Sammlung beigetragen. Seine Wurzeln hat der anerkannte Kunsthistoriker in Graz, wo er vor 80 Jahren geboren wurde.
Als Leiter der Grafischen Sammlung Albertina schuf Koschatzky mit Ausstellungen, die den verschiedenen Techniken und Epochen der Grafik gewidmet waren, weiterhin ein verbreitertes und differenziertes Interesse an den grafischen Künsten. Ebenso mit seinen wissenschaftlichen Publikationen wie "Die Kunst der Grafik", "Die Kunst der Zeichnung", "Die Kunst des Aquarells" und "Die Kunst der Fotographie".
Koschatzky ist Träger zahlreicher auch internationaler Auszeichnungen, darunter des Österreichischen Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse, des großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland, der Ehrenmedaille der Stadt Wien in Gold und des Großen Silbernen Ehrenzeichens der Republik Österreich. (apa/red)
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