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STAATSPREIS: Siegfried Anzinger aus OÖ.
Ein Künstler aus Weyer
Der oberösterreichische Künstler Siegfried Anzinger (51) erhält den Österreichischen Staatspreis 2003. Die erstmals mit 30.000 Euro (bisher: 22.000 Euro) dotierte Auszeichnung wird am 17. Mai im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung "Siegfried Anzinger. Werke auf Papier 2001-2004" in der Albertina stattfinden. Die Laudatio hält der deutsche Künstler Markus Lüpertz.

"Mit seinen Werken hat er wesentlich zur Entwicklung der österreichischen Malerei beigetragen", so lautet ein Punkt aus der Begründung.


Ein junger Wilder

Der am 25. Februar 1953 in Weyer geborene Künstler studierte von 1971 bis 1977 an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Anzinger ist einer der Hauptvertreter der "Neuen Malerei" (junge Wilde), die sich in Österreich Anfang der 80er-Jahre etablierte.

Bereits 1982 war Anzinger österreichischer Teilnehmer an der documenta VII in Kassel. Hans Hollein hat 1988 bei der Biennale in Venedig Anzingers Malerei präsentiert.

Seit 1997 ist der in Wien und Köln lebende Künstler Professor für Malerei an der Kunstakademie in Düsseldorf. Zuletzt waren Arbeiten Anzingers im Rahmen der Ausstellung "Neue Wilde. Eine Entwicklung" in der Sammlung Essl zu sehen.

Der Große Österreichische Staatspreis ist die höchstrangige Auszeichnung, die von der Republik Österreich seit 1950 ein Mal jährlich einem Künstler für hervorragende Leistungen verliehen wird.

Preisträger u. a.: Wolfgang Bauer, Ilse Aichinger, Günter Brus, Attersee, Andreas Okopenko, Coop Himmel-b(l)au, Gert Jonke und 2002 H. K. Gruber.



OÖnachrichten vom 06.05.2004
 
   



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