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Zehn Positionen

"solo arte" in der Innsbrucker Hofburg: Fünf Künstler aus Italien begegnen fünf Kollegen aus Tirol.

INNSBRUCK. Ganz bewusst nicht das Gemeinsame, sondern das individuell Handschriftliche wird von den Ausstellungsmachern Georg Loewit und Alex Pergher - die beide auch als Künstler mit dabei sind - in dieser Schau gesucht. So verwundert es nicht, dass der poetische Zeichensetzer Peter Blaas kein Problem hat mit dem Erzähler dekorativ collagierter Bildgeschichten Cinzio Cavallarin gemeinsam auszustellen. Mit dem Reiz abblätternder Farbe und von Klee inspirierter Zeichen jongliert Alex Pergher, während Norbert Pümpel das minimalistische Spiel mit dem Chaos perfektioniert.

Eine malerisch verfremdete Wirklichkeit beschreibt Raffaelo Gori, hyperrealistisch ist die Bildsprache von Andrea Holzinger. Räume umkreist Arthur Salner in seinen düsteren Bildern ebenso wie Giuseppe Zoppi, dessen suggestive Farbfelder fast Objektcharakter besitzen. Dualität hat Georg Loewit in seinen Bronzen zum Thema gemacht, wogegen Sergio De Carli klar lesbare Zeichen stimmungsträchtig rosten lässt.


Kaiserliche Hofburg, Rennweg 1, Innsbruck; bis 31. Mai, täglich 9 bis 17 Uhr
2003-05-20 14:50:52