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| Heftige Reaktionen auf
Skulptur aus Alteisen |
PABNEUKIRCHEN. Sechs Jahre haben
Hauptschüler an einer Eisenskulptur zum Thema "Zahn der Zeit"
gearbeitet. Weil das Objekt im Ort aber auf viel Kritik stößt,
wurde es nun ohne große Feiern aufgestellt.
Damit
haben die Initiatoren des Kunstprojektes "Zahn der Zeit" nicht
gerechnet: An der Eisenskulptur haben sich schon vor der
offiziellen Eröffnung heiße Diskussionen im Ort entzündet.
"Wenn ich das schon sehe, bekomme ich Wundstarrkrampf", machte
etwa eine aufgebrachte Pensionistin ihrem Unmut bei
Bürgermeister Johann Buchberger Luft. Kopfschütteln und die
Frage, warum denn für so etwas überhaupt Geld ausgegeben wird,
sind weitere häufige Reaktionen auf das Werk vor dem "Haus der
Musik".
Präsentiert wurde das Kunstwerk aufgrund der
vorangegangenen Proteste nun ohne große Öffentlichkeit.
Spenglermeister und Vizebürgermeister Johann Hochstöger rückte
gemeinsam mit seinem Sohn Hannes mit einem Kran an und stellte
das Kunstwerk auf. Einzige Gäste: die Schüler sowie Direktor
Johannes Schmutz.
"Schöne
Strukturen"
"Natürlich stößt diese Plastik
nicht nur auf Beifall, sondern auch auf Ablehnung. Tolerante
Menschen, die sich dem Werk unvoreingenommen nähern, werden
aber die Schönheit und Qualität erkennen. Im Wechselspiel des
Lichtes entstehen wunderschöne Strukturen", sagt Kunsterzieher
Rupert Haider, der gemeinsam mit Schulwart Franz Payreder die
Arbeit an der Skulptur überwacht hat. Sechs Jahre hat es
gedauert, bis aus wertlosem Alteisen die Skulptur "Der Zahn
der Zeit" fertig zusammengeschweißt war. Phantasie und
Kreativität waren notwendig, um aus Abfällen etwas Neues zu
schaffen.
vom 30.10.2006 |
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