Internationale Kunst in Hallein
Vielfältig. Junge Künstler und Studenten zeigten im Rahmen der Internationalen Sommerakademie in Hallein ihr Können.
Lisa Gold Hallein. Die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, die im Jahr 1953 von Oskar Kokoschka als „Schule des Sehens“ gegründet wurde, ist bis heute von zentralen Grundsätzen geprägt: Vielfalt, Niveau, Internationalität und Vielsprachigkeit zeichnen die Arbeitsatmosphäre der Sommerakademie aus, die auch heuer wieder von 18. Juli bis 27. August in der Alten Saline in Hallein angesiedelt war. Das diesjährige Kursprogramm widmete sich speziell dem Thema „Stadt“: Die Stadt als öffentlicher Raum der individuellen Wahrnehmung, als Ort des „Sich-Verirrens“ sowie als urbane Wunschproduktion. Als Ergebnis entstanden vielfältige Kunstprodukte, die sich unter dem Begriff „utopische Stadtentwürfe“ vereinen lassen. So auch die Arbeit der jungen Studentin Zoe Leydet aus Luxemburg, die sich die Halleiner Pernerinsel als Motiv ausgewählt hatte: „Die bunten Farben symbolisieren die Sommerakademie als Ort der Begegnung, des Austausches und der Kommunikation. Rundherum ist jedoch viel leerer weißer Raum, der noch mehr belebt werden könnte“, so die junge Künstlerin über ihre Werk.
Highlight der heurigen Sommerakademie war das international besetzte Symposium „Globalkunst“, in dem die Teilnehmer Fragen wie „Was ist Globalkunst“ und „Wie ist das Verhältnis zwischen Globalkunst und regionalen Entwicklungen“ diskutierten.
Ein äußerst zufriedenes Resümee zog auch die Kulturhistorikerin Hildegund Amanshauser, die seit 2009 als Direktorin der Sommerakademie agiert: „Es ist für mich ein Ort der internationalen und interdisziplinären künstlerischen Produktion und des Diskurses, diese Vielfalt begeistert mich jedes Jahr aufs Neue.“




















