Portugal zu Gast in Salzburg
Kunst. Im Hangar-7 zieht Portugal alle Blicke auf sich. Bis Mitte April hat dort südeuropäische Kunst das Sagen.
Der Take-off zur zwölften Edition des Kunstprogramms HangArt-7 fand am Freitagabend im Hangar-7 statt. Flugzeuge, Kunst und deren Liebhaber trafen dort aufeinander, um ein besonderes Land anzufliegen: Portugal. Jahrelang war das Land in Westeuropa nicht nur in einer geografischen Randposition, auch der internationale Kunstmarkt schenkte ihm kaum Beachtung. Das soll sich mit der aktuellen Ausstellung ändern.
Kuratorin Lioba Reddeker: „Dieses Land ist im Kommen. Ich bin gerne dort, weil es eine gewisse Leichtigkeit des Seins versprüht.“ Übrigens ist nicht nur Portugal in Salzburg zu Gast, sondern auch Salzburg in Portugal, weiß Kleidermacher Christian Wenger: „In Lissabon leben zwei Salzburger, die dort ein Café betreiben.“
Am Eröffnungsabend betrachteten Gäste wie Johann Jungreithmair (Reed Exhibitions) oder Rechtsanwalt Niki Vogler die Werke. Zehn Künstler – die noch als Geheimtipp gelten – zeigen in der Schau „Pavilhão de Portugal“ Einblicke in die aktuelle portugiesische Malerei und Zeichnung. Eine von ihnen ist Isabelle Faria: „Wenn ich auf Reisen bin, nehme ich viele Eindrücke mit und verarbeite sie.“ Den Temperaturschock von 20 Grad plus in Portugal auf frostige Temperaturen in Salzburg hat sie gut überstanden. Die Ausstellung läuft bis 13. April.





















