VN Fr, 31.10.2003

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Kultur 

Künstlerinnen und Theater gehen vor

Kulturbudget 2004 um 3,9 Prozent erhöht

Bregenz (VN-cd) Dem Theater, auch dem Amateurtheater, und der Situation von Künstlerinnen in Vorarlberg wird von Seiten des Landes im Jahr 2004 verstärkte Aufmerksamkeit gewidmet.

Die Ausgangsbasis ist nicht schlecht, das operative Kulturbudget für das nächste Jahr konnte nach Angaben von Kulturlandesrat Hans-Peter Bischof um 3,9 Prozent erhöht werden.

Werden die Gesamtausgaben für Kunst und Kultur betrachtet, so ist die Steigerungsrate sogar noch höher. In den Gesamtausgaben werden aber auch die Musikschulen und das Konservatorium berücksichtigt.

Maßnahmen gefruchtet

Kulturpolitische Schwerpunkte will Bischof, so im Gespräch mit den "VN", im Bereich Theater setzen. Beim zur Kulturhäuserbetriebsgesellschaft zählenden Landestheater hätten Rationalisierungsmaßnahmen gefruchtet, man bilanziert ausgeglichen und wird sich (bei einer entsprechenden Bezuschussung des mitwirkenden Symphonieorchesters) auch eine Opernproduktion im Festspielhaus leisten können.

Das Budget für die freie Theaterszene wird von 450.000 auf 480.000 Euro erhöht, ein Sonderposten wird für ein Amateurtheaterfestival geschaffen. "Gerade was das Theater betrifft, weisen die Zahlen ab 1995 enorme Steigerungen auf", betont der Landesrat, der aber überzeugt ist, dass Qualität gefördert und Qualität ermöglicht wurde.

Neue Ateliers

Unterstützung des Landes erfährt auch ein Künstlerinnenprojekt, das nun, nachdem die nicht gerade erquickliche Situation in Vorarlberg erhoben wurde, breit diskutiert wird. Der Nachwuchs soll 2004 auch stärker zum Zug kommen, wobei der letztjährige Schwerpunkt, so Bischof, nicht ad acta gelegt wird. Man richtete das Augenmerk auf den Künstleraustausch. Einige Projekte wurden verwirklicht, einige werden noch folgen. Nach Schließung des Ateliers in Pyrgi (Griechenland) könnte ein "Ersatz" installiert werden.

Schwerpunkt im Jahr 2004 wird das Theater sein. Im Bild eine Szene aus der Erfolgsproduktion "Reigen" des Landestheaters. (Foto: VN/HB)

Zum ersten Kennenlerntreffen kamen gleich 58 Jugendliche, mehr als man braucht. (Fotos: Egle)




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