Ida Maly
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Das lange Zeit vergessene Werk Ida Malys (wie das Selbstporträt "Trübe Ahnungen" von 1928) ist in Graz zu sehen. Katalog
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Erst in den letzten Jahren wurden die Porträts und Aktdarstellungen
der Malerin und Grafikerin Ida Sofia Maly (1894–1941) wieder entdeckt.
Maly wuchs in Graz auf und verbrachte den Großteil ihres Lebens in
München, Paris und Wien, wo sie zahlreiche Anregungen für ihre Arbeit
aufnahm. Seit 1928 war die Künstlerin in der Grazer Psychiatrie "Am
Feldhof" als Schizophrene interniert, wo sie ihr Spätwerk schuf. 1941
wurde sie im Zuge des "Euthanasie"-Programms in Schloss Hartheim bei
Linz ermordet. Die Grazer Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum
(Sackstraße 17) würdigt ab 21. Juli "Ida Maly. Eine Außenseiterin der
Moderne". Vernissage ist um 18.30 Uhr.
Donnerstag, 21. Juli 2005