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Bild gewordene Träume

Basis der Kunst von Peter Prandstetter ist der Kopf, die seiner Frau Ilse der Bauch.

INNSBRUCK. In der Galerie Kugler zeigt das ungleiche Paar derzeit seine neuesten Arbeiten. Peter Prandstetter Hinterglasmalereien, in denen der Künstler u.a. mathematische Gesetzmäßigkeiten dekorativ mustrig in der Fläche zelebriert oder etwa das Wort Meer zum Teil eines von Farben dominierten Puzzles macht.
Andere Bilder wieder sind sehr persönliche Erinnerungsstücke, in die auch konkrete Ereignisse wie etwa der Tod von Werner Pirchner malerisch codiert einfließen.

Peter Prandstetter mag die Hinterglasmalerei, nicht zuletzt wegen der großen technischen Herausforderungen, die diese an den Künstler stellt. Sie verlangt ein höchst konzentriertes Arbeiten, verzeiht nichts, ermöglicht aber auch eine Farbigkeit, die keine andere malerische Technik bietet.

"Traumfänger" zeigt dagegen Ilse Prandstetter in der Galerie Kugler, inspiriert von afghanischen Textilien. Basis sind quadratische Leinwände, die die Künstlerin mit pastelligen, die unterschiedlichsten Stimmungen suggerierenden Zeichen bemalt hat, um darüber im Abstand von einem Zentimeter vertikal Kettgarne zu spannen, die wieder bemalt wurden. Das Ergebnis sind sehr dekorative Augenfänger, die effektvoll zwischen Bild und Objekt changieren.


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Galerie Kugler, Burggraben 6, Innsbruck; bis 4. Oktober, Dienstag bis Freitag 10 bis 12, 15 bis 18.30 Uhr, Samstag 9.30 bis 12-30 Uhr
2003-09-03 15:33:30