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vom 25.08.2006 - Seite 021

Das Festival ist regional verankert

Insgesamt rund 550 Künstler und Künstlerinnen aus aller Welt sind beim diesjährigen Festival Ars Electronica beteiligt. Die Oberösterreicher sind dabei überaus stark vertreten.

VON SILVIA NAGL

Eine Fülle an Projekten, Performances, Ausstellungen, Symposien, Workshops, Diskussionen ¼ Das Festival ist heuer auf der Suche nach der Einfachheit in einer immer komplizierter werdenden (Technologie-)Welt.

Im Bereich der Künstlerschaft sind zahlreiche Oberösterreicher dabei. Zu den Höhepunkten des diesjährigen Festivals zählt sicher die Konzertnacht "some sounds and some fury" (3. 9., 19.30 bis 23.30 Uhr, Lentos, Brucknerhaus, Donaupark). Das Linzer BrucknerOrchester unter Dennis Russell Davies und mit Maki Namekawa am Klavier vermittelt zwischen den Welten akustischer Instrumente und elektronischer / digitaler Klänge. Zu jedem Musikstück gestalten Linzer Künstler - Jörn Ebner und die Gruppe 1nOut - eine digitale Visualisierung.

Nochmals Dennis Russell Davies: Er dirigiert am 10. September im Brucknerhaus beim Eröffnungskonzert des Brucknerfestes Strawinskys "Le Sacre du Printemps": als klassische Klangwolke in den Donaupark übertragen. Nach "Rheingold" und Mahlers Sinfonie Nr. 2 gibt es nun eine Fortsetzung der Kooperation zwischen Ars und Brucknerhaus. Der aus Linz stammende Medienkünstler Klaus Obermaier ist mit Unterstützung des AEC-Futurelab für die Visualisierung zuständig. Bereits am 5. September ab 18.30 Uhr gibt es im Brucknerhaus eine Einführung mit Teilen dieses höchst interessanten Projektes zu sehen und zu hören.

Das Festival wird immer mehr in den öffentlichen Raum verlagert. So werden auch diejenigen, deren Interesse an diesem Festival eher gering ist, kaum an dem weltweit beachteten Ereignis vorbeigehen können. Auf dem Linzer Hauptplatz beispielsweise am 1. September beim "moonride" der österreichischen Gruppe Assocreation. Und "Mobile City" bringt Projekte in die Arkade, in das Stadtzentrum und auf den Schlossberg.

Die Linzer Stadtwerkstatt ist auch heuer wieder Ort für die allabendliche Nightline, dem Treffpunkt für Gäste und Festival-Besucher. Das O.K ist Schauplatz für die CyberArts-Ausstellung mit interaktiven Beispielen aus dem Prix Ars Electronica. Im Theater Phönix gibt es das in Kooperation mit dem AEC-Fu-tureLab entstandene Theaterstück "Die elektrische Großmutter" von Autor Franz Schwabeneder zu sehen. Die Kunstuni präsentiert Arbeiten von "Interface Culture"-Studierenden .

27. Ars Electronica

"Simplicity - the art of complexity" (Einfachheit - die Kunst des Komplizierten) ist Thema des diesjährigen 27. Festivals Ars Electronica vom 31. August bis 5. September. Mehr über Thematik und Inhalte lesen Sie im heute beiliegenden OÖN-Thema.

Infos: www.aec.at


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