Genossen den Abend: Laurenz Pöttinger, Dechant Gmeiner, Mössenböck, Hegemark, DeFlorian, Yilmaz, Werner Bild: fp
Viel Prominenz kam kürzlich zur Präsentation der Arbeiten der Teilnehmer am Wettbewerb um den Kunstpreis Parz 2011 sowie zur anschließenden Preisverleihung in die Galerie Schloss Parz.
Den dritten Platz holte sich dabei mit Paul DeFlorian ein Linzer – und es war eigentlich ein zweiter. Denn der erste Platz ging punktegleich an Christian Bazant Hegemark und Nazim Unal Yilmaz. Der Scheck über 3000 Euro, den der Präsident der Industriellen-Vereinigung Klaus Pöttinger als ersten Preis zur Verfügung stellte, wurde kurzerhand mit der Schere in der Mitte durchtrennt, und die zwei Preisträger erhielten dadurch jeweils einen Scheck über 1500 Euro.
Alle vier Erstgereihten studieren beim Oberösterreicher Gunter Damisch an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und nennen sich scherzhaft „Damisch(e) Boys“. In der Jury waren etwa Elisabeth Nowak-Thaller vom Linzer Kunstmuseum Lentos, Architektin Isa Stein und Paul Lehner von der Landeskulturdirektion.
2009 wurde dieser Preis als biennale Veranstaltung ins Leben gerufen und heuer, passend zur Landesausstellung, unter das Motto „Renaissance“ gestellt. „So wie die Renaissance nicht nur den Geistes- und Naturwissenschaften zu einem neuen Denken verhalf, sondern auch in der Kunst Meisterwerke mit bleibendem Wert entstanden sind, soll dieser Wettbewerb jungen Künstlern Gelegenheit geben, diese Epoche mit ihren Arbeiten zu reflektieren. Das Können aller 16 Teilnehmer und die Qualität der Arbeiten dürfen als Kompliment für diesen Wettbewerb gesehen werden“, sind sich die Galeristen Jacinta Mössenböck und Laurenz Pöttinger einig.
Dechant Johann Gmeiner, Architekt Udo Hainzl, Rechtsanwalt Fritz Menschik, Notar Horst Aichinger, Architekt Kurt Antlinger sowie Künstler Robert Schuster mit Gattin Elke genossen ebenfalls den Abend. (fp)