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Klangwolken "ziehen auf" Über Linz "ziehen" wieder die Klangwolken auf. Es beginnt am kommenden Samstagabend (6.9.) mit der "visualisierten Wolke", diesmal mit dem Thema "Europa". Linz (APA) - Details gab das Brucknerhaus am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Linz bekannt.Musikalisch getragen wird die Klangwolke am kommenden Samstag von Kompositionen von Christian Kolonovits. Er hat sein rund 80 Minuten dauerndes Werk unter das Thema "Europa - eine symphonische Vision" gestellt. Im ersten Teil geht es um das "alte Europa" und seine teilweise unrühmliche Geschichte. Ein "Europa", von dem man sich heute verabschiedet, das "neue Europa" - Teil zwei der Klangwolke - ersteht. Ein Europa, das über die Grenzen hinaus wächst, Stichwort "EU-Erweiterung". Gemeinsam mit Musikern aus Ost und West wird dies in Klänge umgesetzt. Für die optischen Effekte der visualisierten Klangwolke sorgen der Lichtdesigner Chris Laska und der Fotokünstler Fritz Fitzke. Von 7. bis 11. September gibt es im Linzer Donaupark den "OMV-Klangpark". Dabei stehen Methoden der Musikgenerierung und der Komposition im Rahmen der Ars Electronica in Form von vier zwölfstündigen Realtime-Soundtracks im Mittelpunkt. Am 13. September folgt dann die "Telekom Austria Kinderklangwolke" mit dem Titel "Schloss der Kobolde", Musik Robert Höfler, nach einer Idee von Christa Koinig. Schließlich steht am 14. September die "Klassische Klangwolke" anlässlich der Eröffnung des Brucknerfestes auf dem Programm. Aus dem Brucknerhaus wird Schostakowitschs Symphonie Nr. 5 in den Linzer Donaupark übertragen. Mikhail Pletnev wird das Russische Nationalorchester dirigieren. 2003-09-04 15:02:51 |