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Kunstberichte

Schmied: Fahrplan für Museumsreform

Aufzählung Konkrete Schritte erst im Herbst 2008.
Aufzählung KHM-Ausschreibung in 14 Tagen.

Wien. Die Diskussion um die Bundesmuseums-Reform läuft zumindest noch bis Juni 2008: Bis zu diesem Zeitpunkt soll mit Experten, dem Ministerium und Außenstehenden wie der zur Mithilfe aufgeforderten Bevölkerung ein Thesenkatalog erstellt werden, wie es mit den Bundesmuseen weitergeht. Konkrete Maßnahmen sollen dann ab Herbst 2008 getroffen werden, sagte Kulturministerin Claudia Schmied (SPÖ) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz.

Debatten bis März

Die aktive Teilhabe der Bevölkerung an der "Sammlung Österreich" will Schmied in ihrer Museumsreform noch "vor die traditionellen Aufgaben der Museen" stellen. Sie hat sich Dieter Bogner, Sabine Breitwieser und Martin Fritz als "Moderatorenteam" ins Haus geholt. Mit Kultursektionsleiter Michael Franz habe man bereits ein "Grundsatzpapier der AG Bundesmuseen" erarbeitet. Gemeinsam mit den Museumsdirektoren, Kultursprechern der Parteien, Vorsitzenden der Kuratorien und internationalen Experten soll bis März 2008 diskutiert werden.

Einen endgültigen Katalog will die Ministerin im Juni vorgelegt bekommen. "Das bedeutet aber nicht, dass ich bis dahin nur abwarte", betonte sie. Die Ausschreibung für die Direktions-Nachfolge im Kunsthistorischen Museum (KHM) soll in den nächsten 14 Tagen erfolgen, um bis Ende März zu entscheiden.

Mittwoch, 07. November 2007


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