| Hunderwassers letztes Projekt | ||||
|
|
"Das
grösste bewohnbare Kunstwerk der Welt", so bewerben Planer und Investoren
das letzte Projekt des im Februar des Vorjahres verstorbenen Wiener
Künstlers Friedensreich
Hundertwasser. Rund 1,5 Milliarden Schilling wird das
Fünf-Sterne-Hotel kosten, das in gut zwei Jahren auf der spanischen
Ferieninsel Teneriffa eröffnet werden soll. Der erste Spatenstich erfolgte
vor wenigen Wochen. Noch kurz vor seinem Tod hätte sich Hundertwasser mit dem Projekt beschäftigt, versichert Corinne Hartmann vom Kölner Projektbetreuer RW Konzept gegenüber der Nachrichtenagentur apa. "Abwechslung, farbige Vielfalt und Unregelmässigkeit" bestimmten die nach Hundertwassers Ideen entwickelte Planung mit den typischen Türmen, Kuppeln, unterschiedlich grossen Fenstern und begrünten Dachflächen. Auf einer Fläche von 45000 Quadratmetern sollen nicht nur 365 Suiten und Zimmer, fünf Swimming-Pools mit Meer- und Süsswasser, sondern auch ein Hundertwasser- Dokumentationszentrum untergebracht werden. Insgesamt gibt es heute rund zwei Dutzend kleinere und grössere Bauten oder Umgestaltungen nach den eigenwilligen Ideen Hundertwassers. Zu den bekanntesten zählen das 1986 eröffnete "Hundertwasser-Haus" in der Löwengasse in Wien-Landstrasse und die zum "KunstHaus Wien" umgestaltete ehemalige Thonet-Möbelfabrik (1991). | |||
| Übersicht | ||||