Im Mozart-Jahr 2006 kann Linz nicht mit
den Aktivitäten von Salzburg und Wien mithalten. Immerhin
weilte der Komponist aber mehrmals in unserer Stadt, darunter
drei Wochen 1783 beim Grafen Joseph von Thun, und komponierte
Werke wie die "Linzer Symphonie" KV 425.
Bis zur
Symphonie
Diese Bezüge nimmt das Kammerorchester
Harmonices mundi unter der Leitung von Josef Sabaini zum
Anlass für acht Mozart-Konzerte vom 27. Jänner (Geburtstag)
bis zum 5. Dezember (Todestag).
Die Qualitäten des
Klangkörpers erlauben Konzerte von intimer Kammermusik bis zur
vollen Besetzung aus etwa zwei Dutzend Streichern samt Bläsern
für Symphonien. So wird eine Vielfalt aus Solokonzerten,
Kammermusiken, Messen und Symphonien an verschiedenen Linzer
Spielstätten zu hören sein.
Eine Besonderheit: Jedes
Konzert enthält ein kürzeres Stück des
oberösterreichischen Komponisten Rudolf Jungwirth (*1955), der
in heutiger Tonsprache auf die jeweils thematischen Vorgaben
des Abends und der Besetzungsverhältnisse Bezug
nimmt.
Ein Experiment
Beim Mozart-Requiem
werden die seinerzeit von Franz Süßmayer nachkomponierten
Sätze durch solche von Jungwirth ersetzt werden - ein
Experiment.
Die Linzer Stadtführer werden im
Mozart-Jahr mehrere spezielle Themen mit interessanten Details
anbieten.
Konzert-Info: Tel. 0664 / 52 41 808, E-Mail:
tickets@mozartlinz2006.at
vom 13.12.2005 |