Die 51-Jährige habe sich das Leben genommen, bestätigte das Hamburger
Schauspielhaus am Donnerstag.
Artikeltext: Ihr Mann Friedrich Schirmer, Intendant des Hamburger
Schauspielhauses, habe seinen Mitarbeitern am Mittwochnachmittag
mitgeteilt: "Meine über alles geliebte Frau hat sich heute Morgen nach
langer, schwerer, mit großer Tapferkeit ertragener Krankheit
entschlossen, von uns zu gehen."
Gusenbauer würdigt Zimmermann
Jürgen Flimm, derzeitiger Intendant der Ruhrtriennale,
Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff und Geschäftsführer
der Kultur Ruhr GmbH Jürgen Krings reagierten mit Bestürzung auf den
Tod: "Wir sind fassungslos und traurig. Mit Marie Zimmermann haben wir
eine inspirierende und leidenschaftliche Theatermacherin verloren." Der
österreichische Bundeskanzler Alfred Gusenbauer würdigte nach einem
Bericht der österreichischen Nachrichtenagentur APA Zimmermanns Einsatz
als Schauspieldirektorin der Wiener Festwochen. "In ihrem beruflichen
Leben kannte sie kein Scheitern oder war bereit, etwas als
undurchführbar hinzunehmen.
Lücke in der Theaterwelt
Ihr Freitod hinterlässt eine große Lücke in der Theaterwelt und eine
Leere bei allen, die sie kannten und als Mensch schätzten." Die 1955 in
Simmerath bei Aachen geborene Marie Zimmermann war seit 2001 Direktorin
des Schauspiels der Wiener Festwochen. Im März 2006 war sie einstimmig
vom Aufsichtsrat der Kultur Ruhr GmbH als Nachfolgerin von
Ruhrtriennale-Intendant Flimm bestimmt worden. Sie sollte das Amt 2008
antreten. <
Quelle: APA