derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst

14.07.2003 20:05

. . . Biedermeier, oder was?
Eine sommerfrische Ausstellung in der Galerie Hubert Winter - Foto

Den Sommer zu genießen, fährt man heute in die Ferne. Früher zog es den Städter in die Frische, hin zum Liebreiz von Wald und Wiesen, mitten hinein in die drollige Gedankenwelt der Landbevölkerung. Hartnäckig spricht die Überlieferung von der Zeit des Biedermeier als einer unbedingt gemütlichen. Bei Ferdinand Georg Waldmüller fand Österreichs Paradekunsthistoriker Fritz Novotny "einen reinen Ausdruck dessen, was wir Biedermeier nennen".

Hubert Winter arrangierte eine sommerfrische Ausstellung zum Thema, findet neben dem Hang zur Schönheit auch die biedermeierliche Tendenz zum raschen Wechsel künstlerischer Auffassungen im Heute wieder, und zeigt Arbeiten am Kipppunkt von Schönheit zu Realismus: Rudi Molacek, Beatrice Dreux, Franz Vana, Stoyen
Dobrev, Annelies Strba, Chantal Michel, Maria Serebriakova. (mm/DER STANDARD, Printausgabe, 15.7.2003)


Galerie Hubert Winter

1010 Wien
Breite Gasse 17
01/524 09 76
Bis 1. 8.

Link

Galerie Winter

Politik | Investor | Web | Sport | Panorama | Etat | Kultur | Wissenschaft | Meinung | Kinoprogramm | Zeitungsarchiv