Änderungen gibt es zum Beispiel in der neuen Schauhalle des Bawag Contemporary. Sie wurde von der Wiener Architektengruppe propeller z adaptiert und eröffnet am kommenden Donnerstag mit einer Personale des US-Amerikaners Mike Bouchet. Eine Baustelle kennzeichnet derzeit noch das Areal. Der Umbau soll bis 2011 abgeschlossen sein. Das Belvedere wird hier voraussichtlich ab September 2011 zeitgenössische Kunst zeigen.
Ebenfalls im Herbst 2011 will das Bank Austria Kunstforum seinen Betrieb am neuen Standort aufnehmen: Noch bis zum März 2011 finden Ausstellungen im Gebäude auf der Freyung statt. Dem Kunstforum stellt Signa mietfrei einen flächenmäßig ebenbürtigen Sitz an der Ecke Seitzergasse/Steindlgasse zur Verfügung.
Ganz neu eröffnen soll Ende November 2012 das zweite Haus des Liechtenstein Museums im fürstlichen Stadtpalais in der Bankgasse. In zentraler Lage zwischen Minoritenplatz, Burgtheater und Volksgarten sollen künftig auf 1.200 Quadratmetern „Period Rooms“ die kunsthistorischen Schichten des Hauses vom Barock aufwärts nachvollziehbar machen.
Neben den bereits feststehenden Neuerungen im Wiener Ausstellungsbetrieb harren mehrere weitere angedachte Projekte noch der konkreten Umsetzung. Der Neubau des Wien Museums könnte noch im Jahr 2011 begonnen werden, wobei das Projekt mit großer Wahrscheinlichkeit innerhalb des Gürtels entstehen wird.
Für die Übersiedelung der Kunsthalle Wien, etwa um der MUMOK-Erweiterung Platz zu machen, gab es bereits konkrete Verhandlungen mit dem Künstlerhaus am Karlsplatz. Im MAK hofft man auf die Realisierung des Projektes CAT - Contemporary Art Tower im Flakturm Arenbergpark. Im seit 1995 genützten MAK-Gegenwartskunstdepot möchte MAK-Direktor Peter Noever schon lange eine Sammlung des 21. Jahrhunderts auf 12.900 Quadratmetern Ausstellungsfläche aufbauen und den Gefechtsturm entsprechend samt Studios, Auditorium und Gastronomie adaptieren.
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