| 9-11-02: Zerstörte Kunst rekonstruiert | ||||
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Das Werk
"Sphäre" ist wohl die bekannteste Skulptur des renommierten deutschen
Bildhauers Fritz Koenig. Die kugelförmige Arbeit wurde bei den
Terroranschlägen vom 11. September in New York stark beschädigt aus den
Trümmern des World Trade Centers geborgen. "Ich wünsche mir, dass die
Skulptur restauriert und wieder an ihrem alten Platz aufgestellt wird",
sagte Koenig am Donnerstag im niederbayerischen Landshut. Von Freitag an werden dort ein Modell und 20 Zeichnungen von der Skulptur gezeigt. Die mit Kohle und Wasserfarben gefertigten Arbeiten stammen aus den Jahren von 1967 bis 1972 und begleiteten die Entwicklung und Formfindung des monumentalen Bronzegusses. Die Skulptur, die auch "Kugelkaryatide N. Y." genannt wird, bildete mit ihrer Kugelform mehr als 30 Jahre lang den formalen Gegenpol zu den in Richtung Himmel strebenden Twin Towers und war ein beliebter Treffpunkt der New Yorker. Ein 60 Zentimeter großes Modell aus dem Jahr 1968 verdeutlicht in der Schau den Zusammenhang zwischen den Zeichnungen und der Skulptur. Das im Durchmesser rund sechs Meter große Werk wurde nach dem 11. September im Battery Park an der Südspitze Manhattans als Zeichen der Standhaftigkeit New Yorks neu aufgestellt. Neben den Arbeiten zur "Sphäre" werden in der Ausstellung mehr als 200 weitere Zeichnungen, Papierschnitte und Kartonreliefs des niederbayerischen Künstlers präsentiert. Die Ausstellung im Skulpturenmuseum im Hofberg in Landshut ist voraussichtlich noch bis Ende 2003 zu sehen. | |||
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