| Salzburger Nachrichten am 08. November 2002 - Bereich: KI
Bund gab 2001 für Kunstförderung 28 Mill.Euro mehr aus als geplant
"Das sind die höchsten Kunstfördergelder, die es je gab - ein
deutliches Signal dieser Bundesregierung, welchen Stellenwert sie der
Kunst und Kultur beimisst", meint dazu Katharina Stourzh, die Sprecherin
von Kunststaatssekretär Franz Morak auf Anfrage der APA. Detailliert - allerdings in Schilling - listet der auf der Homepage des
Rechnungshofes (http://www.rechnungshof.at) veröffentlichte
Rechnungsabschluss die Mehrausgaben auf: 200 Millionen Schilling (14,5
Mill. Euro) "Mehrausgaben für die Vorbereitung von Graz als Europäische
Kulturhauptstadt", 129,6 Mill. Schilling (9,42 Mill. Euro) für den Umbau
des Kleinen Festspielhauses Salzburg, 50 Mill. Schilling (3,63 Mill. Euro)
für den Umbau des Musikvereins, 30,5 Mill. Schilling (2,22 Mill. Euro)
beim Österreichischen Filminstitut für die Förderung von Nachwuchsfilmen
sowie ein Plus bei "Zuschüssen an Unternehmungen" (27,9 Mill.
Schilling/2,03 Mill. Euro) sind die größten Brocken bei den Mehrausgaben.
Im Staatssekretariat wird betont, dass es sich bei den meisten dieser
Mehrausgaben um Einmalzahlungen handle. Aus dem laufenden
Kunstförderungsbudget soll es an "Graz 2003" keine Zahlungen mehr geben.
Auch Minderausgaben hat es laut Rechnungsabschluss 2001 gegeben. Im
Staatssekretariat verweist man aber darauf, dass es in vielen Fällen nur
um budgettechnische Umschichtungen ginge. (Schluss) mf |