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| Switchen im
Kunstraum Aufgefallen ist der junge Tiroler Friedrich
Biedermann bei der letztjährigen "Jungen Kunst " bei der Art
Innsbruck. Damit ist auch sein momentaner Arbeitsschwerpunkt definiert. Biedermann geht es um eine medienübergreifende Bild- und Raumgestaltung. Die Mittel dazu sind ihm Farbe und Text: Wandmalerei, am Computer bearbeitete Fotografie, Acrylmalerei, lineare Schrift und tektonische Zeichnung. Dass er dabei über den geometrischen Raum hinausarbeitet, hinein in den zeitgenössisch gelebten, ihn durchlässig macht über Länge x Breite x Höhe hinaus, gibt der Ausstellung ihre poetische und soziale Dimension. Es geht Friedrich Biedermann um die Erweiterung von Wahrnehmungs- und Denkräumen. Konzept und Konstruktion sind ihm dabei so dienlich wie das Gattungsswitchen von Fluxus und die Alltagsästhetik von Pop Art. Der Künstler bleibt dabei immer selbst im Spiel - "I Am " - so der Titel einer Arbeit, ist ein klares Statement und heißt ja immer auch "Ich bin dabei". Kein Kommentar, sondern die rasche Kommunikation erscheinen hier als alleiniges Anliegen - formuliert mit der Prägnanz eines Dreiminuten-Popsongs. _________________________________________ Galerie Zeitkunst, Kitzbühel; bis 7. Februar, Dienstag bis Freitag 15 bis 18 Uhr 2003-02-06 15:11:36 |