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Surreale Bildgeschichten

Elmar Peintner zeigt in der Reither Galerie Schmidt einen Querschnitt durch sein Werk.

REITH/A. In den vergangenen Jahren war der Oberländer Maler und Grafiker in Tokio, Istanbul und Ankara präsent, in Tirol machte er sich dagegen rar. Umso erfreulicher ist deshalb seine derzeitige Personale in der Reither Galerie Schmidt.

Sie macht ein Wiedersehen mit den frühen Radierungen Peintners möglich, etwa dem schon legendären, in den Siebzigerjahren entstandenen Blatt "Frau Hitt und ihre Kinder". Mit diesen hyperrealistisch zelebrierten, grafisch raffinierten Blättern hat sich der Oberländer einen Namen gemacht, um mit den Jahren immer mehr Lust auf die Farbe zu verspüren.

Diese Suche nach immer Neuem, die Brüche unvermeidlich machen, um durch das Experiment neue Facetten zu gebären, führt die Reither Ausstellung in voller Breite vor.
Zu sehen sind große und kleine Bilder, konzentrierte Grafiken und auf großen Leinwänden ausgebreitete Malereien. Denn er erhole sich beim Zeichnen vom Malen, tobe sich im großen Format aus, um sich dann wieder auf das Arbeiten im kleinen freuen zu können, so Elmar Peintner.

Auch wenn die Farbe nun immer mehr die Kunst Peintners dominiert, ist er immer ein Grafiker geblieben. Etwa in seinen großen Malereien auf Leinwand, die in strengem Schwarzweiß abstrakte Formen definieren, um sich bei entsprechendem Abstand in ihrer Inhaltlichkeit zu erschließen. Besonders reizvoll sind allerdings Peintners surreale Bildgeschichten, in denen die scheinbar konträrsten Dinge kombiniert sind. Gefragt ist hier die Fantasie des Betrachters.


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Galerie Schmidt, Neudorf 40, Reith im Alp-
bachtal; bis 18. Mai, Montag bis Freitag 9 bis 12, 15 bis 18 Uhr, Samstag 9 bis 12 Uhr.
2003-05-01 15:24:20