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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
05.04.2004
12:10 MEZ
Verdacht illegaler Preisabsprachen bei Mönchsberg-Museum
Land Salzburg schaltete die Staatsanwaltschaft ein - Keine Verzögerungen für Museumseröffnung

Salzburg - Im Zusammenhang mit dem Bau des Museums am Mönchsberg hat das Land Salzburg die Staatsanwaltschaft eingeschaltet - und zwar wegen Verdachtes von illegaler Preisabsprachen, wie die "Kronenzeitung" in ihren Ausgaben am Wochenende berichtete. Die Anzeige sei Anfang März eingebracht worden - noch vor dem Skandal um den Stadionbau in München, sagte der Leiter der Baudirektion, Alfred Dengg, am Montag. Involviert seien fünf Firmen.

Man sei hinter die Preisabsprachen gekommen, weil die Angebote bei den "im Vergleich zum Vorjahr exorbitant in die Höhe geschnellt sind", sagte Dengg. In einem Fall habe eine Firma beispielsweise statt 261.196,96 Euro plötzlich 986.718,88 Euro für ein- und dieselben Arbeiten verrechnet, zitierte die "Kronenzeitung" aus dem Akt. Als man beim Amt dahinter gekommen sei, habe man die Landesamtsdirektion eingeschaltet und diese erstattete Anzeige bei der Staatsanwaltschaft.

Keine Verzögerungen für Museumseröffnung

Verzögerungen werde es durch diese Anzeigen bei der Eröffnung des Museums am Mönchsberg deshalb kaum geben, sagte der Leiter der Baudirektion. Betroffen werden einige Teile der Außenanlagen (Flächen rund um das Museum) sein, das "Gebäude selbst ist voll funktionsfähig", so Dengg. (APA)


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