Man sei hinter die Preisabsprachen gekommen, weil die Angebote bei den "im Vergleich zum Vorjahr exorbitant in die Höhe geschnellt sind", sagte Dengg. In einem Fall habe eine Firma beispielsweise statt 261.196,96 Euro plötzlich 986.718,88 Euro für ein- und dieselben Arbeiten verrechnet, zitierte die "Kronenzeitung" aus dem Akt. Als man beim Amt dahinter gekommen sei, habe man die Landesamtsdirektion eingeschaltet und diese erstattete Anzeige bei der Staatsanwaltschaft.
Keine Verzögerungen für Museumseröffnung
Verzögerungen werde es durch diese Anzeigen bei der Eröffnung des Museums am Mönchsberg deshalb kaum geben, sagte der Leiter der Baudirektion. Betroffen werden einige Teile der Außenanlagen (Flächen rund um das Museum) sein, das "Gebäude selbst ist voll funktionsfähig", so Dengg. (APA)