Seit 1960 vergibt das Land Niederösterreich jährlich Kulturpreise in sieben verschiedenen Sparten, die die kulturelle Bandbreite in Niederösterreich widerspiegeln. In jeder Sparte werden je ein Würdigungspreis zur Ehrung des Lebenswerks und zwei Anerkennungspreise vergeben. „Mit den Kulturpreisen wollen wir jene Landsleute auszeichnen, die durch ihr Schaffen ein Licht und ein Wegweiser für den weiteren Weg unseres Landes sind“, erklärte Pröll. Daher werde man auch in schwierigen Zeiten weiter auf eine offensive Kulturarbeit setzen, denn die kulturelle Entwicklung habe dazu beigetragen, das Profil des Landes Niederösterreich zu schärfen und das Selbstbewusstsein zu steigern, wird Pröll in einer Aussendung des Festspielhauses zitiert.
Christine und Irene Hohenbüchler (Bildende Kunst), Ferdinand Schmatz (Literatur), Peter Gruber (Darstellende Kunst), Constanze Ruhm (Medienkunst - Sparte Künstlerisches Video, Kunst im elektronischen Raum und die Grenzen von Fachdisziplinen überschreitender Kunst), Erwin Bauer (Grafikdesign - Sonderpreis 2009), Maximilian Kreuz (Musik) sowie Fritz Gall und Friedl Umschaid (Volkskultur und Kulturinitiativen) erhielten Würdigungspreise zu je 11.000 Euro sowie eine von Judith Fegerl gestaltete Hornskulptur.
© SN/SW

