Kunstmesse mit neuem Schwerpunkt
Der Osten im Bild
Von Nina Schedlmayer Österreichs Galerien haben mit
"viennA-fair" eine Kunstmesse auf die Beine gestellt, bei der vermehrt
Werke aus Mittel-Osteuropa präsentiert werden sollen.
Basel, Köln, London: Die großen internationalen
Kunstmessen spielen sich hier ab - und nicht in Wien. Zumindest bisher
nicht, war doch die Messe im MAK auf österreichische Galerien beschränkt.
Das soll sich heuer ändern: Die österreichischen Top-Galerien haben mit
der "viennAfair" eine internationale Messe initiiert, die vom 21. bis 24.
April im Winer Messezentrum abgehalten werden soll. Bei der Auswahl
und Einladung ausländischer Galerien haben die Organisatoren einen
Schwerpunkt auf Ost- und Zentraleuropa gelegt - das betonten am Dienstag
abend Leiterin Gabriela Gantenbein und die Vorsitzende des Messebeirats,
Rosemarie Schwarzwälder (Galerie Nächst St. Stephan)vor Journalisten. So
werden - neben renommierten Galerien unter anderem aus Deutschland,
Belgien oder Großbritannien - voraussichtlich 11 Teilnehmer aus Polen,
Russland, Slowenien, Tschechien, Ungarn und der Slowakei ihre Kunstwerke
anbieten. Ebenso werden Museen aus den "Schwerpunktregionen" an kleineren
Ständen ihre Arbeit präsentieren, und bei einer Tagung von Museumsleuten
soll diskutiert werden, wie unter den gegebenen kulturpolitischen
Voraussetzungen der Aufbau von Sammlungen möglich ist.
Erschienen am: 04.02.2005 |
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