Im Gegensatz zu Oliver Dorfer führt Trummer seine potenzierten Motive wieder in den Realraum zurück, lässt seine Leinwände handfest nach dem Ausstellungsraum greifen. In der seriellen Reproduktion gewinnt das unscheinbare Detail an Signalwirkung, das Ausufern der Bilder in die dritte Dimension stellt Sperrgut in den Weg der achtlos Passierenden.
Parallel dazu hat Dieter Preisl einen Raum mit kleinformatigen Oberflächen perforiert, erregt das Bedürfnis, dahinter zu blicken. Womit dann natürlich das Geheimnis kaputt ist, und sonst womöglich nichts passiert. (mm/DER STANDARD, Printausgabe, 26.08.2002)