Camera-Austria-Preis geht an Allan Sekula

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Der Camera-Austria-Preis der Stadt Graz für zeitgenössische Fotografie 2001 wird demnächst an den amerikanischen Foto-Künstler Allan Sekula (51) verliehen.

Der Künstler, der mit seiner "Fish Story" auf der diesjährigen Documenta für Begeisterung sorgte, stellt in seine dokumentarischen Bildern die Warenströme auf den verschiedensten Kontinenten gekonnt dar.

Anlässlich der Preisübergabe am 4. Oktober wird auch die Ausstellung "Waiting for Tear Gas [white globe to black]" des Fotografen eröffnet. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen und ist mit 14.500 Euro dotiert.

Allan Sekula zeigt in seiner Ausstellung eine Projektion von 81 Dias. Er dokumentiert in dieser während der Weltwirtschaftskonferenz in Seattle im Herbst 1999 entstandenen Arbeit die Demonstrationen der Globalisierungsgegner.

Der Preis wurde von der Stadt Graz der Fotografie-Zeitschrift "Camera Austria" im Jahr 1989 gestiftet. Bisherige Preisträger waren Nan Goldin, Olivier Richon, Seiichi Furuya, David Goldblatt und Hans-Peter Feldmann.
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