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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst 
15. Februar 2007
20:15 MEZ
Ferdinand-Runge-Preis an Bernhard Leitner
Österreichischer Objekt- und Klangkünstler

Berlin - Der österreichische Objekt- und Klangkünstler Bernhard Leitner ist am Donnerstag in Berlin mit dem Friedlieb-Ferdinand-Runge-Preis ausgezeichnet worden. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung, die alle zwei Jahre von der Stiftung Preußische Seehandlung in Berlin vergeben wird, wurde dem "Ton-Raum- Künstler und Autor" von der Jurorin Nike Wagner zuerkannt, die am Donnerstag in der Berlinischen Galerie auch die Laudatio hielt.

Die künstlerische Leiterin des Kunstfestes "pelerinages" in Weimar würdigte Leitner als einen Pionier und einen der international profiliertesten Künstler auf dem Gebiet der "sinnlich-akustisch erlebbaren Architektur" mit immer neuen, von ihm entwickelten Objekten, Skulpturen und urbanen Gestaltungen. Die Preisverleihung ist auch mit einer Ausstellung verbunden. Der 1938 geborene Leitner, selbst ausgebildeter Architekt, lehrt seit 1987 als ordentlicher Professor an der Universität für angewandte Kunst in Wien und ist Begründer der "Urban Design: Humanistic Studies" an der New Yorker University. Der Preis ist nach dem Chemiker und Künstler Runge (1794 bis 1867) benannt. (APA/dpa)


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