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"Van Gogh"-Schau: Mehr als eine halbe Million Besucher

09.12.2008 | 12:39 |  (DiePresse.com)

589.180 Menschen strömten in die Albertina, um die "Van Gogh"-Ausstellung zu sehen. Damit hat das Museum einen eigenen Rekord gebrochen. Jetzt reist die Schau nach Basel.

Zu "Van Gogh" kamen mehr Menschen als zu "Dürer": Die "Van Gogh"-Schau in der Albertina, die am Montag nach etwas mehr als dreimonatiger Laufzeit zu Ende ging, verbuchte 589.180 Besucher. Das teilte das Museum heute, Dienstag, mit. Damit hat das Museum den eigenen Rekord der erfolgreichsten Ausstellungen in Wien der vergangenen Jahre gebrochen. Der bisherige Spitzenreiter "Dürer" (2003) hatte 472.000 Besucher verzeichnet. An die "Traum und Wirklichkeit"-Schau im Künstlerhaus aus dem Jahr 1985, die bei um einiges längerer Laufzeit 622.000 Besucher erreichte, kam man jedoch nicht ganz heran. Die Schau zeigte damals Kunsthandwerk, Architektur, Musik und Literatur aus dem Jugendstil.

Mehr als 6000 Menschen täglich

Van Goghs "Gezeichnete Bilder" lockten täglich durchschnittlich 6.202 Besucher in die "Blockbuster-Ausstellung". Die Öffnungszeiten waren dafür im November auf täglich 9 bis 21 Uhr (statt 9 bis 19 Uhr) ausgeweitet worden. "Sehr zufrieden" äußerte sich Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder: "Die Van Gogh-Ausstellung hat gezeigt, dass die Albertina für alle Besucherschichten relevant ist und dass eine Ausstellung, die über Jahre ernsthaft vorbereitet wird, letzten Endes ihr Publikum findet."

Wer die Schau in Wien versäumt hat, kann ab April in Basel eine Van Gogh besuchen: "Zwischen Erde und Himmel: Die Landschaften" nennt sich die Gesamtschau im Kunstmuseum, die bis September 2009 zu sehen sein wird.

Die nächste große Ausstellung der Wiener Albertina ist ab 30. Jänner dem deutschen Künstler Gerhard Richter gewidmet. Ab März widmet sich das Haus dem "Zeitalter Rembrandts".

 


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