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13.03.2003 13:05

"Es ist halt wie immer..."
Am Tag vor dem Festakt ist das Museum noch teilweise eine Baustelle





Wien - "Wir sind fertig geworden!" Bei der heutigen Pressekonferenz anlässlich der morgigen Wiedereröffnung der wesentlich erweiterten und umfassend renovierten Wiener Albertina widersprach Direktor Klaus Albrecht Schröder dem offenkundigen Anschein. An fast allen Ecken und Enden in- und außerhalb des Hauses wurde noch gearbeitet.

Bereits fertig präsentierten sich der Musensaal, in dem am Vormittag die Journalisten informiert wurden und am Abend die Gäste des Staatsbanketts zu Ehren der anreisenden norwegischen Königin Platz nehmen, die glanzvoll renovierten Habsburgischen Prunkräume an der Burggartenseite, die künftig auch separat zu besuchen sein werden und für Veranstaltungen gemietet werden können, der "Harriet Hartmann Court" genannte neu überglaste Innenhof, der sich zum pulsierenden Herzen des Museums entwickeln dürfte, sowie die neue "Propter-Homines-Halle" im Piano Nobile des Palais, in der die spektakulärste der drei Eröffnungsausstellungen gehängt ist.

"Es ist halt wie immer..."

Auf Nachfrage skizzierte Schröder ein realistischeres Bild: 14 Tage benötige man noch für die endgültige Fertigstellung der Innenräume, ein bis eineinhalb Monate rechne man für die Außenarbeiten, das Restaurant werde Ende April eröffnet. Ministerin Elisabeth Gehrer (V) nahm es gelassen: "Es ist halt wie immer kurz vor einer Eröffnung: Überall wird noch gearbeitet. Und wenn noch nicht alles fertig ist, dann wird's halt demnächst fertig."

Eine fixe Zusage über ein dringend benötigtes erhöhtes künftiges Betriebsbudget der Albertina konnte und wollte Gehrer freilich auch an diesem Tag - Schröder: "Einer der schönsten Festtage in der Geschichte der Albertina" - nicht machen: "Das ist ein Entwicklungsprozess. Mein Anliegen ist es, dass der Betrieb und die Ausstellungen in der Grundtendenz gesichert sind. Über spezielle Bedürfnisse muss geredet werden. Aber jetzt feiern wir erst einmal die Eröffnung." (APA)


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