10. Januar 2007

Monotypien von Helmut Hable in der Galerie Ranalter

Von Helmut Hable hat man seit vielen Jahren nichts mehr gesehen. Umso erfreulicher ist seine aktuelle Schau in der neuen Innsbrucker Galerie Ranalter.

Artikeltext: Mit der Galerie Ranalter gibt es in Innsbruck seit vergangenem Spätherbst einen neuen Ausstellungsort. Hilla Ranalter erfüllt sich mit der Eröffnung der Galerie einen "Lebenstraum". Nach der Eröffnungsausstellung mit einem italienischen Maler gilt die zweite Personale dem Tiroler Autodidakten Helmut Hable, der sich in den vergangenen Jahren zu einem ernsthaften Maler und Grafiker gemausert hat.

Seine Handschrift ist informell, seine Bilder heißen "unterkühlte Lebenslust", "entrückt", "schwebend" oder "ruhend". Hables Bilder bilden folglich nichts Konkretes ab, sondern sie sind Ausdruck von Zuständen, umgesetzt als mehr oder weniger assoziatives Gemisch aus Malerischem und Grafischem.

In der Galerie Ranalter zeigt Hable hauptsächlich Monotypien, die oft aus zahlreichen Schichten bestehen. Das Entstehen dieser Bilder ist völlig unorthodox und von spontanen Intuitionen gelenkt: Farben werden aufgetragen, wieder abgekratzt, übermalt, collagiert ...

Galerie Ranalter, Pfarrgasse 8, Innsbruck; bis 31. Jänner, Dienstag bis Freitag 13 bis 18 Uhr<
Quelle: TT
 
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