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WIEN (ag.). Die Otto Muehl-Retrospektive "Das Leben ein Kunstwerk.
Aktion - Utopie - Malerei 1960 - 2003" im MAK wird aus "budgetären
Gründen" auf 2004 verschoben, wie das Pressebüro mitteilte. Statt wie
geplant im Dezember soll die Eröffnung nun am 2. März 2004 stattfinden.
Die Ausstellung über einen der umstrittensten österreichischen Künstler
wird dann bis zum 30. Mai dauern. Anhand von Malerei, Fotos, Videos und
Filmen präsentiert die Schau einen Überblick über das künstlerische Werk
Muehls, das untrennbar mit der Entstehung und Entwicklung der Kommune
Friedrichshof verknüpft ist.
"Kunst ins Leben"
Einen wichtigen Schritt in Muehls künstlerischer Karriere bildete
Anfang der siebziger Jahre die Umsetzung des Mottos "Kunst ins Leben" mit
der Gründung der Kommune am Friedrichshof, einem einzigartigen Experiment
einer alternativen Lebensform. Der Hauptteil der Ausstellung im MAK wird
aber dem malerischen Oeuvre Muehls gewidmet sein, wobei Werke aus allen
Schaffensphasen gezeigt werden sollen.
http://www.mak.at/
© Die Presse | Wien
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