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derStandard.at | Newsroom | Kultur | Bildende Kunst 
29. Juni 2009
15:53 MESZ
Räumung geht nur sehr schleppend voran
Erst 20 Prozent der Sammlung wurden ausgelagert

Wien - Nur schleppend geht derzeit die Räumung der Kunstdepots der Wiener Albertina voran. Weiterhin verzögern Ausfälle des automatisierten Roboter-Beschickungs-Systems die Evakuierung des durch einen Wasserschaden in Mitleidenschaft gezogenen Zentraldepots. "Wir konnten erst 20 Prozent der Sammlung auslagern", so Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder heute, Montag, Nachmittag zur APA, "viel weniger als wir eigentlich vorhatten."

Den Wassereintritt bezeichnete Schröder als "sintflutartig". Bereits wenige Minuten nach seinem Feststellen seien allerdings bereits Absaugvorrichtungen in Betrieb genommen worden. Die gestrigen Gewitterregen haben zu keinen neuerlichen Wassereintritten geführt. "Die ausgelegten Planen scheinen das Wasser abzuhalten", sagte Schröder, der daher derzeit von einem Schaden in der Depot-Decke ausgeht. Die Albertina hat zwölf Arbeitsgruppen eingesetzt, die sich mit dem Problem befassen, und in den betroffenen Abteilungen eine Urlaubssperre erlassen. (APA)

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