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derStandard.at | Kultur | Bildende Kunst | Aufregung um Muehl 
03.03.2004
16:35 MEZ
"Ich bin nicht pervers"
Otto Muehl weist Vorwürfe der Kinderschändung zurück

Wien – Den in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins Der Spiegel im Vorfeld der Muehl-Personale im Museum für angewandte Kunst von ehemaligen Kommunarden erstmals erhobenen Vorwürfen, Otto Muehl habe während der Zeit der Kommune am Friedrichshof Sexualität mit Kleinkindern gehabt, entgegnet der Künstler:

"Ich habe niemals Sexualität in irgendeiner Form mit Kindern gehabt. Ich bin immer für die Freiheit der Sexualität eingetreten. Sexualität mit Kindern widerspricht meiner Idee von freier Sexualität, damals wie heute. Ich habe sicher viele Fehler gemacht und bin auch verurteilt worden; Sex mit Kindern gehörte nicht dazu. Faktum ist, dass ich wegen Unzucht beziehungsweise Beischlafs mit 13- bis 14-jährigen verurteilt wurde. Aber ich bin weder pervers, noch bin ich oder war ich ein Kinderschänder." (mm / DER STANDARD, Printausgabe, 4.3.2004)


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